16.2.2026
Am Karnevalssamstag war unser FC-Auftritt im Schwabenland als Topspiel für 18:30 Uhr terminiert worden. Schon im Vorfeld gab es einige FC-Serien, die gegen einen erfolgreichen Auftritt im alten Neckarstadion sprachen. Doch der Reihe nach.
In der Woche vor dem Spiel gab die DB bekannt, dass man von einer Anreise per Bahn abraten würde, da eine kurzfristig eingerichtete Baustelle den Rückweg nach Köln beinahe unmöglich machte. Das bedeutete für viele ein hektisches Umbuchen auf Busse oder andere Anreisemöglichkeiten.
Für unsere Gäste ging es fast pünktlich von Weiden-West mit drei unserer Busse los. Unterwegs machte schnell die Runde, dass einige Fan-Busse am Rastplatz Siegburg an der Weiterfahrt gehindert wurden und durch die Polizei zurück nach Köln begleitet wurden.
Lt. Polizeiangaben hatten sich kurz vorher Busse aus Mönchengladbach auf dem Weg in die Mainmetropole gemacht und denselben Weg genommen. Daher sah sich die Polizei in der Lage, unseren Leuten die Weiterfahrt zu untersagen. Es stellt sich an dieser Stelle die Frage, ob so eine Kollektivmaßnahme gerechtfertigt ist, wenn es nicht zu Straftaten oder Auseinandersetzung gekommen ist?
Wir meinen nein! So war dann ein großer Teil der Betroffenen später im Franz-Kremer-Stadion, um die U21 zu unterstützen.
Unsere Fahrt verlief ohne große Probleme und wir erreichten das Stadion rechtzeitig. Im Block merkte man das Fehlen der Busse, jedoch gaben sich alle vor Ort große Mühe, den FC zu supporten.
Zum Spiel: Nach 20 Sekunden hätten wir schon zurückliegen müssen, nach einem verunglückten Abstoß von Marvin. Er bügelte seinen Fehler allerdings aus und hielt erst einmal die Null. Jedoch konnte der VfB sein Übergewicht an Ballbesitz irgendwann zum 1:0-Halbzeitstand verwerten.
In der zweiten Hälfte lief weiterhin nicht viel für den FC zusammen. Praktisch aus heiterem Himmel war es Ragnar Ache, der zum 1:1 ausgleichen konnte. Ein sehenswertes Tor und der Start zu einem kölschen Jubelsturm im Auswärtsblock. Dieser währte leider nicht sehr lange, denn der VfB brauchte nicht wirklich lange und ging erneut in Führung. Als dann noch Kainzi an der Seitenlinie den Ball verlor, machte der VfB mit dem 3:1 den Deckel drauf.
Fazit: Der VfB war an dem Tag nicht überragend, aber am Ende stehen wir erneut mit leeren Händen da und jeder weiß: Ey, da war mehr drin. Die Ergebnisse des Spieltages sorgen beim Anhang auch nicht unbedingt für Ruhe. Aber: Et kütt wie et kütt. Und die Serien, die im Vorfeld behandelt wurden, bleiben leider auch alle bestehen.
Die Rückfahrt lief auch problemlos und wir erreichten fast pünktlich um 1:35 Uhr wieder unseren Abfahrtsort Weiden West.